Schwarzwald Tour im Sommer 08

Text und Fotos: Georg Hörmann


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Montag, 30.06.08

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Wir treffen uns pünktlich um 10.00 Uhr zum Pressetermin bei Toni. Kurz nach 10.00 Uhr erscheint eine Dame der Buchloer Zeitung, interviewt uns kurz und schießt ein paar Fotos. Fast pünktlich um 10.30 starten wir in meine Heimat Görisried. Back to the roots, wie man bei uns im Allgäu sagt. Über Beckstetten, Rieden, Pforzen, Irsee, Schleifmühle, Friesenried, Salenwang geht es nach Aitrang. Erster Stopp ist beim Zieglerwirt. Tagesessen "Fleischküchle mit Gemüse und Bratkartoffeln", dazu eine frische Halbe Aktien und wir sind gestärkt. In Unterthingau wollen wir meine Schwester besuchen. Leider hat Toni unser Abbiegen nicht wirklich bemerkt und donnert vorbei. Selbst mit meinem schnellen Farmer 3 S kann ich ihn nicht mehr einfangen. Das mit dem Kaffee wird nichts und wir tuckern hinterher. Die Alpe Beilstein lassen wir rechts liegen. Schade, aber wir müssen unseren Flüchtigen wieder einfangen. Toni ist in Görisried schon Richtung Mehlblockalm abgebogen, sieht uns aber gerade noch und wartet. Traditionell machen wir noch einen Kirchenbesuch und besuchen das Grab meiner Eltern. Natürlich hat uns schon lange Lorenz Heim entdeckt. Er ist auf vielen Oldtimertreffen und für uns ein alter Bekannter. Wir müssen eine Halbe zwitschern und fahren danach zur Mehlblockalm in den Kemptener Wald. Logisch, dass Lorenz mit seinem Eicher nachkommt. Auf `ne Halbe oder drei. Reni, die Hüttenwirtin begrüßt uns überschwänglich. Die Fahrzeuge werden vor der Alm in der Wiese für die Nacht abgestellt. Danach trinken wir `ne Halbe mit Lorenz. Nachdem alle Anwesenden wissen woher wir kommen und wohin wir fahren geht`s ans Abendessen.

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Schorsch hat geräucherte Forellen mitgebracht – eine Delikatesse. Während des Essens besucht uns der Stiefelwirt von "in der Nähe von Leutkirch". Der hat vorhin trotz bestehendem Vollrausch noch fünf Halbe getrunken und knallt sich bei uns noch zwei Dieselrossöl rein. Daraufhin bekommen wir den Bierekelund steigen auf Rotwein um. Wir bekommen noch Besuch von meinem Schwager Franz, der uns eine Flasche von Renis bestem Rotwein (es gibt nur eine Sorte) spendiert. Wir ziehen uns in unsere Wagenburg zurück nach dem die Wirtin Feierabend macht. Nun gehört uns die Mehlblockalm alleine und natürlich den Rindviechern, die uns mit ihrem Glockengeläut in den Schlaf wiegen.

Dienstag, 01.07.08

Um 8.00 Uhr weckt uns Schorsch. Es wird wieder ein sonniger, heißer Tag. Die Schumpen und wir sind alleine auf der Alm. Das Frühstück ist schnell gemacht und wir genießen die Ruhe. Nicht lange, schon kommt der Hausl und gleich danach der Almhirt. Franz Guggenmos erkennt mich nicht wieder, obwohl wir in der Jugend zusammen Blasmusik gespielt haben. Er ist halt alt geworden und sieht vielleicht nicht mehr so gut. Pünktlich um 10.00 Uhr wird gestartet. Über Görisried, Bodelsberg, Moosburg, geht es nach Martinszell und Oberndorf. Extra für uns bescheint die Sonne die Allgäuer Berge und das herrliche Voralpenland. Die Traktoren müssen kräftig arbeiten. Es ist sehr hügelig im Voralpenland. Steigungen und Abfahrten bis 12% sind nicht selten. Niedersonthofen, Diepolz, Missen, Sibratshofen, Harbatshofen bis Röthenbach. Hier steht das Gasthaus Hirsch und bietet Tagesessen an. Krustenbraten für € 5,20. Das passt und bringt uns wieder in Form. Weiter geht es quer durch`s Allgäu Richtung Bodensee. Eglofs, Maria Thann, Wombrechts, Niederwangen und Tettnang liegen auf unserer Strecke bevor wir gegen 17.00 Uhr in Oberteuringen eintreffen.

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Dort wohnt Klaus Kurz, der Schluckspecht von unserem Mercedestreffen. Unter einem riesigen Nussenbaum bekommen wir einen schattigen Platz. Wir begrüßen die Mutter von Klaus. Gott sei Dank war sie vorgewarnt, dass wir irgendwann im Herbst kommen!?! Um 18.00 Uhr kommt Klaus und das erste Bier wird geköpft. Danach probieren wir Nachbars Kirschen und die Himbeeren von Klaus. Die Kamerunschafe "seine Haustiere" müssen wir natürlich auch besichtigen. Danach muß er zum Zahnarzt. Wir nutzen die Zeit und machen Brotzeit. Er kommt gleich wieder. Er hat dem Zahnarzt erklärt, dass seine Kumpels da sind und "da lass i nix macha in meiner Goscha". Nach dem Abwasch besuchen wir seinen Nachbarn Markus Marschall und sind höchst erstaunt. Neunzehn Massey Ferguson sind sein Eigen. Ein Großteil davon ist bereits renoviert. Viele 35er Schmalspur. Einige davon sind während der Erntezeit noch im Einsatz. Er kennt sich super aus. Danach sieht er sich unsere Fahrzeuge an. Bei Dieselrossöl und Rotwein wird noch lange fachgesimpelt.

Mittwoch, 02.07.08

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Wie üblich 8.00 Uhr wecken. Frühstück und Morgentoilette. Startklar machen. Abfahren zu Edeka und Proviant ergänzen. Ab die Post über Markdort, Salem und Stockach. Natürlich immer auf den kleinen Straßen. Wir passieren Millionen von Obstbäumen. So ab Stockach wird es hügliger und wir kommen in den Schwarzwald. Nach Stockach kommt ein langer Anstieg. Oben eine tolle Aussicht in das Hegnau-Tal. Auf schmalen Wegen geht es rauf und runter. Runter ist eher unser Problem. Der Fahr von Toni bremst nicht mit dem Motor. Er braucht den dritten Gang. Acht km/Std. Das dauert. Macht nix, wir haben ja Zeit. Nach einer heftigen Abfahrt mit 15 % kommt wieder ein satter Anstieg. Wir kreuzen zweimal das Wutachtal. Romantisch aber anstrengend für die Traktoren. Bei Abzweigungen wird gewartet.

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Sobald der rote Fahr angetuckert kommt, wird weitergefahren. Das gibt Toni keine Chance seine Notdurft zu verrichten und wirkt sich nicht förderlich auf seine Stimmungen aus. Irgendwann ist er dann doch stehen geblieben. Hilft ja nix – oder? Trotz allem kommen wir unserem Tagesziel, dem Kirnbergsee immer näher. Kurz nach Neun ist es dann endlich so weit. Wir stehen vor dem Campingplatz. Nach kurzem Warten erscheint ein freundlicher junger Mann, der unsere Personalien aufnimmt und uns einen Platz zuweist. Wir fahren durch ein Spalier von überdimensionalen Tabbert-Wohnwagen. Die müssen Kohle haben. Dass man mit Bohrer- und Scherenschleifen soviel Geld verdient? Egal, wir bekommen einen schönen Platz und Strom. Kaltes Bier ist wichtig. Wir zischen ein Dieselrossöl und gehen zum Restaurant. Es ist kurz vor 22.00 Uhr und wir bekommen noch ein Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln und Salat. Das ist wichtig, weil es sofort die Moral und die Stimmung hebt. Sie haben sicher schon lange bemerkt, dass ich nichts vom Mittagessen geschrieben habe. Es gab eine Brotzeit in einer Streuobstwiese bei Engen. Zum Abschluss diesen langen Tages natürlich noch trockener Chianti bei Kerzenschein und Männergesprächen. Kurz vor dem Einschlafen denke ich noch daran, was wohl eedie Traktorfahrergewerkschaft zu zehn Stunden auf dem Bock gesagt hätte. Gott sei Dank gibt es eine solche Gewerkschaft für Oldtimerfreaks nicht. Und übrigens bin ich sooooo müde. Schnarch.

Donnerstag, 03.07.08

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Frische Semmeln zum Frühstück. Danach ausgiebig duschen und Tagebuch schreiben bis die Finger krachen. Meine Mitstreiter testen derweil ihre Matratzen und Liegen. Das Wetter zieht sich zu und es wird windig. Langsam verziehe ich mich auch und mache noch ein kleines Nickerchen. Tagebuch schreiben ist verdammt anstrengend. Zum Mittagessen gehen wir ins Platzrestaurant. Leberkäse und Ei und Currywurst mit Pommes. Das ist das Richtige für Traktorfahrer. Nachmittags wieder Matratzenhorchdienst. Danach beginnen die ersten Vorbereitungen für das Abendessen. Saurer Presssack mit viel Zwiebeln steht auf der Speisenkarte. Vorher wird aber noch die nächste Tagestour besprochen. Wir diskutieren ein paar Varianten und entscheiden uns dann für Sigmaringen. Nach dem Abendessen dreht Toni noch eine Runde um den Kirnbergsee. Schorsch und ich kümmern uns um den Abwasch. Danach belohnen wir uns mit etwas Rotwein.

Freitag 04.07.08

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Um 10.00 Uhr sind wir soweit. Ab geht`s Richtung Bräunlingen. Hier werden noch Vorräte gekauft. Dabei treffen wir eine ehemalige Buchloerin. Wir tuckern weiter über Hüfingen nach Neudingen. Es geht durch Gutmadingen, dort wo die guten Kramertraktoren hergestellt wurden. Danach finde ich "Gott sei Dank" eine schöne Wirtschaft mit Biergarten und genügend Parkplatz, direkt neben einem Dammhirschgehege. Bulldogfahrer haben immer Hunger. Frisch gestärkt geht es weiter über Immendingen nach Neuhausen ob Eck. Dort wird getankt. Danach Richtung Donau, die kurz vorher in Donaueschingen entspringt und hier ab und zu noch mal versickert. Von Friedingen an der Donau nach Beuron. Dort steht ein riesiges Kloster. Wer gedacht hat nach dem Verlassen des Schwarzwaldes ist es aus mit den Bergen, hat sich getäuscht.

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Mal geht es aus dem Tal raus und dann wieder hinunter und dann wieder ein Stück direkt an der Donau entlang. Eine tolle Landschaft. Wir sind alle begeistert. Ab Beuron haben die Berge ein Ende und wir fahren nur noch unten im Tal. In Hausen sehe ich gerade noch durch eine Bahnunterführung ein paar Wohnwagen. Wir wenden und fahren auf einen kleinen Campingplatz direkt an der Donau. Der Besitzer ist von unserem Treck fasziniert. Er hat vor kurzem einen ehemaligen Zirkuswagen gekauft, der jetzt auf dem Campingplatz steht. Viele Camper kommen zum Fragen und Fotografieren. Auch eine Frau aus Kaufering. Wie klein ist doch die Welt. Wir genießen die letzten Sonnenstrahlen im Donautal, das durch hohe Felsen eingegrenzt ist. Danach wird gegrillt. Es gibt Halssteaks und Tomatensalat. Dazu eisgekühltes Becks. Mann ist das Leben schön. Nach dem Abwasch ist ein Spaziergang angesagt, der sich aber in Grenzen hält. Die roten Blutkörperchen werden jetzt im Magen gebraucht, zur Verdauung. Im Freien wird es jetzt langsam frisch. Mit einer dicken Jacke lässt sich der Rotwein aber noch genießen.

Samstag, 05.07.08

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Kaiserwetter. Nach einem guten Frühstück sind wir uns schnell einig. Wir bleiben einen Tag hier. Während des Frühstücks erscheinen zwei männliche Gestalten und bewundern unsere Fahrzeuge. Beide halten Zettel in der Hand. Zeugen Jehovas? "Dürfen wir Ihnen ein Lied vorsingen? " Die Heilsarmee? Beides nicht. Die Knaben sind von einem Männerchor und fahren mit dem Fahrrad durchs Tal. Dort wo es ihnen gefällt, trellern sie ein Liedchen oder zwei oder zweieinhalb. Nach einer Zugabe haben wir nicht geschrieen. Aber wir haben applaudiert. Das war der Lohn für die zwei Knaben. Sonntag und Montag müssen zur Heimfahrt reichen. Am späten Vormittag fahren mir mit meinem Fendt einen steilen Berg hoch über Schwenningen nach Irndorf. Dort ist eine Aussichtsstelle auf dem "Rauen Stein ". Wir genießen ein tolle Aussicht über das schroffe Donautal.

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Alle sind begeistert von dieser Naturschönheit. Danach gibt es Pizza im Wandererheim. Die schmeckt ungefähr genauso gut, wie das württembergische Weißbier. "Wir können alles außer hochdeutsch " !?!?! Ha, ha, ha! O.K. es füllt den Magen. Wir nehmen auf dem Rückweg eine ungewollte Abkürzung durch den Wald. Es riecht herrlich und alle genießen die Ausfahrt auf dem "Komfortbulldog". Der Fahrer am meisten. Er muss ja nicht auf den harten Kotflügeln sitzen. Nach dieser Anstrengung ist ein ausgedehnter Mittagsschlaf angesagt. Danach Duschen und natürlich Brotzeit. Danach natürlich Rotwein und Männergespräche. Aber das kennen Sie als aufmerksamer Leser ja schon. Beinahe hätte ich es vergessen. Ich bin fünfzig Meter in der frischen Donau geschwommen. Am Rande standen zwei Rettungsschwimmer Toni und Schorsch.

Sonntag, 06.07.08

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Bei strahlendem Sonnenschein geht es weiter durch das Donautal nach Sigmaringen. Eine tolle Fahrt. Winkende Polizisten am Straßenrand, ein Gruppe Oldtimerautos überholt uns und immer wieder dieser schöne Fluß auf unserer rechten Seite. Nach Sigmaringen geht es links nach Bingen, Heudorf, Hundersingen. Die absolute Wallachei. Umleitung. Wir müssen Richtung Herbertingen. Gott sei Dank führt ein landwirtschaftlicher Weg neben der Bundesstraße entlang. Durch Bad Buchau geht es nicht. Dort ist Festumzug. Über ein paar Seitenstraßen kommen wir nach Oggelshausen. Dort gibt es im Grünen Baum Schnitzel und Salat. Traktorfahrer brauchen einen geregelten Tagesablauf. Auf schmalen Wegen fahren wir durchs Steinhauser Ried nach Steinhausen. Wir finden Eberhardszell und Füramoos. Dort ist der Holzweiher, den wir für eine Übernachtung ins Auge gefasst haben. Das Wetter ist noch regnerisch und wir beschließen nach Buxheim weiter zu fahren. Übrigens, es ist der erste Tag an dem wir den Scheibenwischer benutzen.

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Die Straßen werden noch enger und der Hit ist ein ungeteertes Waldstück. Ich habe es satt immer in die Landkarten zu schauen und bin einfach nach meinem Gefühl gefahren. Trotzdem finden wir Rott an der Rott. Über Tannheim fahren wir auf den Campingplatz am Buxheimer Weiher. Dort war ich vor dreißig Jahren mal einen Sommer lang als Dauercamper. Auch hier sind wir herzlich willkommen. Nach der Anmeldung wie üblich Interview und Fotosession. Es wird 19.00 Uhr, höchste Zeit für eine Brotzeit in der untergehenden Abendsonne. Danach ein Spaziergang am Weiher entlang. Rechtzeitig vor dem nächsten kräftigen Schauer sind wir in der Wirtschaft am Campingplatz. Toni und ich entscheiden uns für trockenen spanischen Rotwein, Schorsch für ein schäumendes Franziskanerweizen. Den Absacker "trockener Franzose – letzte Flasche" gibt es bei Schorsch im Bauwagen. Wir lassen geistig noch mal die ganze Fahrt Revue passieren und ziehen eine positive Bilanz. Danach Tiefschlaf.

Montag, 07.07.08

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Toni und ich dürfen bis 9.15 Uhr schlafen. Danach Frühstück, aufräumen und um 11.00 Uhr Abfahrt. Scheibenkleister – im rechten Vorderreifen fehlt fast die ganze Luft. Kompressor – Fehlanzeige. Wir fahren vorsichtig zu nächsten Tankstelle, die nicht weit weg ist. Der Reifen hält die Luft. Die Tanks werden noch mal gefüllt. Durch Memmingen nach Ottobeuren und Rettenbach, noch eine kleine Umleitung über Oberegg nach Mindelheim. Im Rasthof in Türkheim das letzte gemeinsame Mittagessen (für diese Fahrt). Danach nach Hause, aufräumen und lange, lange Tagebuch schreiben. Ich habe geschludert. Das ist jetzt die Strafe. Beim Schreiben wird mir nochmals klar. Es war landschaftlich bisher die schönste Fahrt. Es war auch die Fahrt mit den meisten Höhenmetern. Eins war sie sicher nicht – die letzte Fahrt. Alles hat super funktioniert – die Fahrzeuge und das Zusammenleben. Während der Fahrt haben wir schon mal über das Altmühltal gesprochen. Man muss sich Ziele setzen.